Die Passagier-Kabine
So sieht es im Inneren der Super Connie aus.

Als erstes fallen hier all die seltsamen Haken und Ringe an den Wänden auf. Auch die Wandverkleidung hat nicht unbedingt den Charme einer Luxusairline.

Das kommt daher, dass die Breitling Connie eine ehemalige Transportmaschine des Militärs ist. Sie wurde gebaut um Truppen, Material oder Verletzte zu transportieren. Die Sitze sind einfach auszubauen und die grossen Ladeluken ermöglichen es, grössere Frachtstücke zu laden. Diese können dann an den Ringen festgezurrt werden.

Einen Teppich gab's damals auch nicht...

Und so sah das damals bei KLM aus. Zu sehen ist hier der hintere Teil der Kabine mit der VIP Lounge, der Ort an dem sich bei der Breitling Connie die Toiletten befinden.

Die Einrichtungen waren bei den verschiedenen Fluggesellschften sehr unterschiedlich. Maximal konnten circa 100 Passagiere untergebracht werden.

Es gab aber auch Fluggesellschaften, die einige Flugzeuge mit Liegebetten ausgerüstet hatten, wie zum Beispiel die Präsidenten Klasse der Air France. Zum Teil hatten dort nur 20 bis 30 Passagiere Platz... fliegen war eben ein Luxus damals.
Die Sicht in Richtung Cockpit.

Links neben der Cockpittüre befindet sich das Radio Rack in dem die Elektronik für Funk und Navigation eingebaut ist. Die meisten Geräte in diesem Rack sind allerdings nicht mehr in Betrieb. Sie wurden durch modernere Geräte wie das Garmin 530 GPS ersetzt.

Rechts sieht man die Betten für die Ersatzcrew auf längeren Flügen. Davor sind die drei Sitze für die Flight Attendants.

Die lange rote Stange hinter den Sitzen ist die Handkurbel für die Landeklappen. Sie wird bei einem Ausfall des elektrischen Antriebs benötigt um die Landeklappen manuell auszufahren.

Die hintere Passagiertüre.

Der dunkelgraue Zylinder mit dem gelben Handgriff dient zum Oeffnen der grossen Frachttüre, die sich samt Passagiertüre nach aussen aufklappen lässt.

Die gelbe Linie in der oberen linken Ecke des Bildes ist die Oberkante der Frachttüre.